Aus der Nähe.
Arie Pack als Fotograf der jüdischen Jugendbewegung und des Kibbuz
Die auf dieser Seite abrufbaren Texte richten sich vor allem an Besucher*innen /Multiplikator*innen, die sich weiter informieren wollen. Dazu gehören auch Verweise auf weiterführende Literatur.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Fotografien von Arie Pack, die aus dem Archiv des Kibbuz Na´an in Israel stammen. Anfang der 1930er Jahre hatte Pack– als Fotoamateur – zunächst begonnen, das Leben in seinem jüdischen Jugendbund zu dokumentieren. Unmittelbar nach seiner Einwanderung (Alija/Aufstieg) nach Palästina/Erez Israel im Jahr 1932 begann er mit seiner Kamera auch das Leben im Kibbuz Na´an, seiner neuen Heimat, zu beobachten. Er nahm die Personen und Ereignisse seiner Umwelt, bereits in Deutschland und später in Palästina, auf Augenhöhe wahr, schilderte ihr Leben sozusagen aus der Mitte heraus.
Die Texttafeln der Ausstellung sollen anhand von Stichworten und Ereignissen, die für das Verständnis von jüdischer Jugendbewegung und Kibbuz von Bedeutung sind, in das Thema einführen. Sie richten sich vornehmlich an ein jugendliches Publikum ohne große Vorkenntnisse. Der Einblick in diese vielfach unbekannte Welt dieses Teils der jüdischen Jugend der frühen 1930er Jahre soll den Blick auf ein weitgehend selbstbestimmtes jüdisches Leben lenken und Verständnis für Wege und Entscheidungen wecken.
Das DFG-Projektes, das für alle inhaltlichen Fragen der Ausstellung verantwortlich ist, hat junge Jüdinnen und Juden vor allem als Akteure ihrer eigenen Geschichte, als auch im historischen Geschehen dieser Zeit wahrgenommen und in den Mittelpunkt seiner Forschungen gerückt. Dabei wurden Diskriminierung und Verfolgung nicht vergessen, aber auch nicht zum einzig bestimmenden Kriterium. In diesem Sinne beschäftigt sich auch diese Ausstellung mit dem Spannungsfeld von Normalität und Ausgrenzung, Sinnsuche und Utopie.
Alle Fotografien auf den folgenden Seiten (soweit nicht anders gekennzeichnet): Arie Pack collection, Kibbutz Na' an Archives - Israel
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Fotografien von Arie Pack, die aus dem Archiv des Kibbuz Na´an in Israel stammen. Anfang der 1930er Jahre hatte Pack– als Fotoamateur – zunächst begonnen, das Leben in seinem jüdischen Jugendbund zu dokumentieren. Unmittelbar nach seiner Einwanderung (Alija/Aufstieg) nach Palästina/Erez Israel im Jahr 1932 begann er mit seiner Kamera auch das Leben im Kibbuz Na´an, seiner neuen Heimat, zu beobachten. Er nahm die Personen und Ereignisse seiner Umwelt, bereits in Deutschland und später in Palästina, auf Augenhöhe wahr, schilderte ihr Leben sozusagen aus der Mitte heraus.
Die Texttafeln der Ausstellung sollen anhand von Stichworten und Ereignissen, die für das Verständnis von jüdischer Jugendbewegung und Kibbuz von Bedeutung sind, in das Thema einführen. Sie richten sich vornehmlich an ein jugendliches Publikum ohne große Vorkenntnisse. Der Einblick in diese vielfach unbekannte Welt dieses Teils der jüdischen Jugend der frühen 1930er Jahre soll den Blick auf ein weitgehend selbstbestimmtes jüdisches Leben lenken und Verständnis für Wege und Entscheidungen wecken.
Das DFG-Projektes, das für alle inhaltlichen Fragen der Ausstellung verantwortlich ist, hat junge Jüdinnen und Juden vor allem als Akteure ihrer eigenen Geschichte, als auch im historischen Geschehen dieser Zeit wahrgenommen und in den Mittelpunkt seiner Forschungen gerückt. Dabei wurden Diskriminierung und Verfolgung nicht vergessen, aber auch nicht zum einzig bestimmenden Kriterium. In diesem Sinne beschäftigt sich auch diese Ausstellung mit dem Spannungsfeld von Normalität und Ausgrenzung, Sinnsuche und Utopie.
Alle Fotografien auf den folgenden Seiten (soweit nicht anders gekennzeichnet): Arie Pack collection, Kibbutz Na' an Archives - Israel
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In Zusammenarbeit mit
DFG-Forschungsprojekt: „Zwischen Alija und Flucht. Jüdische Jugendbünde und zionistische Erziehung unter dem NS-Regime und im vorstaatlichen Israel 1933–1945.“
Projektleitung: Prof. Dr. Ulrike Pilarczyk, +49 (0) 531-391 8807, ulrike.pilarczyk(at)tu-bs.de Technische Universität Braunschweig | Institut für Erziehungswissenschaft © 2023 |