Projektdatenbank und Datenmanagement
Das Archiv der BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF verantwortet gemäß den DFG-Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis die Langzeitverfügbarkeit der Projekt- und Forschungsdaten aus den DFG-Projekten “Nationaljüdische Jugendkultur und zionistische Erziehung in Deutschland und Palästina zwischen den Weltkriegen" (2018-2022) und " Zwischen Alija und Flucht. Jüdische Jugendbünde und zionistische Erziehung unter dem NS-Regime und im vorstaatlichen Israel 1933–1945" (2023-2025). Die erhobenen Daten und das gesamte Quellenkorpus werden an die BBF übergeben, dort strukturiert abgelegt und allen Projektbeteiligten über die Plattform ScriptaPaedagogica gemäß den gesetzlichen Vorgaben und vertraglicher Übereinkünfte bereitgestellt.
Herkunft der Forschungsdaten
Das Quellenkorpus speist sich aus von den Projektmitarbeiter*innen in internationalen Archiven retrodigitalisierten Dokumenten sowie aus online zugänglichen Archivbeständen. Insgesamt wurden in zwei Projektphasen zwischen 2018 und 2025 fast 60.000 Einzelseiten aus mehr als 30 Archiven in Deutschland, Israel, Litauen, Großbritannien, der Schweiz und den USA zusammengetragen. Darunter sind sowohl Gedächtniseinrichtungen und staatliche Archive als auch kleine, zum Teil ehrenamtlich geführte Kibbuzarchive. So entsteht eine Sammlung, in der für den Projektkontext relevante digitalisierte Quellenbestände gebündelt nachnutzbar werden.
Der thematische Fokus lag im ersten Projekt auf jüdischer Jugendbewegung und zionistischer Erziehung bis 1933, zionistischer Jugendbewegung und Jugend-Alija in Deutschland und Palästina nach 1933 sowie der Entwicklung des Jüdischen Volksheims zum Kinderdorf Ben Schemen (1916-1933) in Verbindung mit der Biografie Siegfried Lehmanns. Im zweiten Projekt geht es zum einen um jüdische Jugendbewegung und zionistische Erziehung unter dem NS-Regime, zum anderen um zionistische Jugendbünde und Kibbuz-Erziehung.
Aufbereitung der Forschungsdaten
Innerhalb der digitalisierten Bestände finden sich sehr unterschiedliche Dokumenttypen wie beispielsweise Fotografien, Briefe, amtliches Schriftgut, Berichte, interne Mitteilungen sowie auch “graue Literatur” und Veröffentlichungen wie Bundesblätter, Broschüren, Bücher oder Zeitschriften u.a. auf Deutsch, Hebräisch, Jiddisch, Englisch, Französisch, Tschechisch und Niederländisch. Das Datenmanagement im Projektkontext verfolgt das Ziel, die Sammlung recherchierbar und (nach)nutzbar aufzubereiten und in eine einheitliche Struktur zu bringen. Da die Heterogenität der Bestände, die Vielzahl der Verfasser*innen sowie teilweise die Qualität der Digitalisate keine Volltextdurchsuchbarkeit ermöglichen, ist die systematische Erfassung von Metadaten zwingend für eine Auffindbarkeit von relevanten Quellen erforderlich. Daher werden die Bestände so detailliert wie möglich beschrieben, relevante Namen, Orte und Institutionen hinterlegt sowie Schlagwörter vergeben.
Herkunft der Forschungsdaten
Das Quellenkorpus speist sich aus von den Projektmitarbeiter*innen in internationalen Archiven retrodigitalisierten Dokumenten sowie aus online zugänglichen Archivbeständen. Insgesamt wurden in zwei Projektphasen zwischen 2018 und 2025 fast 60.000 Einzelseiten aus mehr als 30 Archiven in Deutschland, Israel, Litauen, Großbritannien, der Schweiz und den USA zusammengetragen. Darunter sind sowohl Gedächtniseinrichtungen und staatliche Archive als auch kleine, zum Teil ehrenamtlich geführte Kibbuzarchive. So entsteht eine Sammlung, in der für den Projektkontext relevante digitalisierte Quellenbestände gebündelt nachnutzbar werden.
Der thematische Fokus lag im ersten Projekt auf jüdischer Jugendbewegung und zionistischer Erziehung bis 1933, zionistischer Jugendbewegung und Jugend-Alija in Deutschland und Palästina nach 1933 sowie der Entwicklung des Jüdischen Volksheims zum Kinderdorf Ben Schemen (1916-1933) in Verbindung mit der Biografie Siegfried Lehmanns. Im zweiten Projekt geht es zum einen um jüdische Jugendbewegung und zionistische Erziehung unter dem NS-Regime, zum anderen um zionistische Jugendbünde und Kibbuz-Erziehung.
Aufbereitung der Forschungsdaten
Innerhalb der digitalisierten Bestände finden sich sehr unterschiedliche Dokumenttypen wie beispielsweise Fotografien, Briefe, amtliches Schriftgut, Berichte, interne Mitteilungen sowie auch “graue Literatur” und Veröffentlichungen wie Bundesblätter, Broschüren, Bücher oder Zeitschriften u.a. auf Deutsch, Hebräisch, Jiddisch, Englisch, Französisch, Tschechisch und Niederländisch. Das Datenmanagement im Projektkontext verfolgt das Ziel, die Sammlung recherchierbar und (nach)nutzbar aufzubereiten und in eine einheitliche Struktur zu bringen. Da die Heterogenität der Bestände, die Vielzahl der Verfasser*innen sowie teilweise die Qualität der Digitalisate keine Volltextdurchsuchbarkeit ermöglichen, ist die systematische Erfassung von Metadaten zwingend für eine Auffindbarkeit von relevanten Quellen erforderlich. Daher werden die Bestände so detailliert wie möglich beschrieben, relevante Namen, Orte und Institutionen hinterlegt sowie Schlagwörter vergeben.
Die Ablage der Bestände erfolgt nach dem Provenienzprinzip, sodass der Bezug zur vorhaltenden Einrichtung der Originalquellen immer auf den ersten Blick sichtbar nachgewiesen ist. Das Quellenmaterial wird also nicht thematisch, sondern nach Archiven und Fundorten strukturiert.
Recherche in der Projektdatenbank
Die digitalisierten Quellenbestände werden zunächst ausschließlich für Projektmitarbeiter*innen und assoziierte Forscher*innen zur Verfügung gestellt. Nach Projektende werden die Projektdaten den rechtlichen Vorgaben entsprechend zugänglich gemacht.
(Henriette Hiller, Stand: 06.08.2025)
Recherche in der Projektdatenbank
Die digitalisierten Quellenbestände werden zunächst ausschließlich für Projektmitarbeiter*innen und assoziierte Forscher*innen zur Verfügung gestellt. Nach Projektende werden die Projektdaten den rechtlichen Vorgaben entsprechend zugänglich gemacht.
(Henriette Hiller, Stand: 06.08.2025)
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In Zusammenarbeit mit
DFG-Forschungsprojekt: „Zwischen Alija und Flucht. Jüdische Jugendbünde und zionistische Erziehung unter dem NS-Regime und im vorstaatlichen Israel 1933–1945.“
Projektleitung: Prof. Dr. Ulrike Pilarczyk, +49 (0) 531-391 8807, ulrike.pilarczyk(at)tu-bs.de Technische Universität Braunschweig | Institut für Erziehungswissenschaft © 2023 |


